Rathaus der Stadt Alzenau

Seit 1984 bin ich  Mitglied des Stadtrats.  Mein besonderes Interesse gilt insbesondere den Familien mit Jugend und Senioren,sowie den Kultur- und Freizeitmöglichkeiten,der Verkehrspolitik sowie einer Erweiterung kommunaler Freiheitsrechte (z.B. Bürgeranhörungen ).

Als Mitglied des Stadtentwicklungsausschuss, in dem Bauvorhaben der Stadt , aber auch  Bauvorhaben von Bürgern , versuche ich offen zu sein für eine möglichst freizügige Auslegung der Bauvorschriften und in Neubauplanungen für eine möglichst wenig eingeschränkte äußere Bauweise. Allerdings müssen nachbarschaftliche Abstandsgrenzen eingehalten werden.

Paragraphen müssen zwar die Gesamtgestaltung vorgeben, aber sollten nach liberaler Auffassung doch in der Auslegung ev- doch  lockerer gehandhabt werden können, wenn die Nachbarschaft  es akzeptiert.

Bauwerke und Orte in unserer Stadt , die aus älterer Zeit sind und für Viele das Ortsbild prägen sollten möglichst erhalten werden, bevor der Verfall eingesetzt hat.

 

 

 

 

Schlößchen Michelbach, Museum und Kulturraum

Für die Renovierung und den Ausbau des Schlösschens Michelbach als Kulturzentrum mit moderner Museumsstruktur habe ich mich schon sehr früh (1986) ausgesprochen. Damals war eine Verrottung der Bausubstanz durch mangelhafte Dach- u. sonstige Sanierung abzusehen. Bis zur Renovierung vergingen aber noch nahezu 20 Jahre und weiterer Verfall hatte eingesetzt, was die Gesamtkosten sehr in die Höhe trieb. Es ist ein sehr schönes Gebäude mit vielen schönen Kulturangeboten. Hier muss aber möglichst bald er-reicht werden, dass der Veranstaltungsraum im ersten Stockwerk auch barrierefrei erreicht werden kann. Ähnliches gilt für die kulturellen Veranstaltungen in der Burg Alzenau.


Da Alzenau  in der Kategorie vergleichbarer Ortsgröße mit seiner Verschuldung leider deutlich über dem Durchschnitt liegt, sollte  für die nächste Zeit aber nur ganz Dringliches gemacht werden, wobei wir hoffen, dass die seit vielen Jahren erreichte Neuansiedlungen von Firmen auch wieder steigende Einnahmen aus der Gewerbesteuer bringen werden.

 

Unsere Ziele für die nächsten Jahre:

-         Mehr Bürgerbeteiligung bei neuen Projekten (evtl. Versuch eines „Bürgerhaushalts“)

-     Sparsame Haushaltsführung, um Schuldenausweitung zu vermeiden und künftigen                      Generationen noch Spielräume zu lassen

-         Vorrang für Bildung und Chancengerechtigkeit vorwiegend im Kindes- und Jugendalter

-         Gesellschaftliche Entwicklung zu höherem Lebensalter entsprechend begleiten, dabei auf Barrierefreiheit achten,- aber auch für  mehrere "Freundliche Toiletten" zu sorgen.

-         Im öffentlichen Bereich (Straßen, Gebäude) weiterer behindertengerechter Ausbau

-         Vereinsförderung durch 10-15% Investitionsbeteiligung, - aber Höchstgrenze festlegen

-      In Kälberau soll am vor wenigen Jahren geschaffenen Ortsplatz das "Alte Rathaus" so renoviert werden, dass dort , wie in allen anderen Ortsteilen eine Art "Bürgerhaus" vor allem für die Vereine entsteht, - in dem aber auch Feiern und kulturelle Veranstaltungen stattfinden können.

In der Januarsitzung des Stadtrates habe ich wieder einen Antrag zur Schaffung eines "Jugendparlamentes" in Alzenau gestellt, der vermtlich demnächst -nach Angaben des Bürgermeisters- mittlerweile wohlwollend behandelt werden könnte. In den Jahren 1998 hatte ich solche Anträge sowohl in Alzenau, als auch im Kreistag gestellt- die wurden damals aber für nicht nötig empfunden.

Mittlerweile wird das allerdings gwissermaßen als "Kinderrecht" angesehen.

Der Antrag lautet:

"Für die Jugendlichen gibt es in Alzenau seit nahezu 40 Jahren die Teestube Alzenau, ge-gründet von der JIA (Jugendinitiative Alzenau) als geselligen -meist abendlichen- Treffpunkt in der Hanauer Strasse (im alten "Spital"). Seit etwa 8 Jahren gibt es das "Jump In" im Mühlweg. 2 Jugendbetreuer werden im Stellenplan geführt. Hier sind Treff-punkte und Möglichkeiten zum Spielen und zu Kreativität für Schüler(innen) vorhanden und werden genutzt. ............  In den letzten Jahren ist aber in Bayern eine Änderung ein-getreten und auch staatlicherseits gewünscht, dass über gewählte Parlamente ein lokalpolitischer Diskurs angestrebt und gefordert wird.

In Pfaffenhofen, Bad Kissingen und vielen anderen bayerischen Kommunen und seit 2019 auch in der Stadt Aschaffenburg  J u g e n d p a r l a m e n t e entstanden, die z.T. auch direkte Wünsche an die jeweiligen Kommunalparlamente einbringen können.

Wir stellen hiermit den Antrag, ein solches Jugendparlament auch in Alzenau - mit einer entsprechend auszuarbeitenden Satzung noch im Jahr 2020 zu schaffen. "

    


  

 

          


 

 

 

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